My life with addiction - Mein Leben mit der Sucht |
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A fictive interview with an addicted |
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Büren
Martin: Mit 11 waren es erst die Zigaretten. Mit 14 haben sich meine Eltern scheiden lassen. Daraufhin wollte ich den Frust loswerden. Das rauchen nahm zu und es kam noch Alkoholkonsum dazu. Dann zog ich in die Stadt. Ich geriet an die falschen Freunde. Sie drehten mir dann was zu kiffen an. Erst wollte ich nicht, aber dann war es der totale Kick für mich. Ich konnte nicht mehr aufhören. Irgendwann reichte das kiffen nicht mehr und ich kann dann auf Kokain. Wie viel konsumieren Sie denn? Martin: Am Anfang war es erst 1 Spritze aber mittlerweile sind es schon 3-4 Spritzen. Das ist ja ganz schön teuer auf die Dauer. Was machen Sie, wenn mal nicht genug Geld da ist? Martin: Entweder, ich zocke mir irgendwo was auf der Straße oder in der Verwandtschaft. Wenn das immer noch nicht reicht, dann beschaffe ich mir Alkohol oder Gras. Der Kick ist dann nicht so da, aber es ist besser, als gar nichts. Wie prägt die Sucht Ihr Leben? Martin: Ich bin jeden Tag auf Platte. Früher war ich manchmal tagelang weg von zuhause um auf Platte zu sein. Ich habe keinen Schulabschluss und muss mich irgendwie durchschlagen. Mich hat nichts interessiert z.B. Abschluss oder Ausbildung. Ich konnte nur an die Drogen denken. Ich hatte nie wirkliche Freunde, da alle nur dachten, wie sie sich wieder Stoff besorgen können. Haben Sie schon mal daran gedacht, einen Entzug mitzumachen? Martin: Ja, ich habe schon 5 Entzüge mitgemacht, alle aber wieder abgebrochen. Für mich ist es auch nie in Frage gekommen, weil ich mich in solchen Entzugsanstalten gefühlt habe, wie in einem Gefängnis. Für mich wurde das zu krass. Ich konnte nicht mehr. Carsten Schäfer, Johanne Vornkahl, Dennis Plöger, Mauritius-Gymnasium Büren, Klasse 9a |
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