Exchange Büren/Girona - Austausch Büren/Girona |
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Am Freitag, den 04.06.2004, war eine Stadt- und
Schulbesichtigung geplant, welche um 9 Uhr beginnen sollte. Frau Senne,
Familie Schmidt und die 15
Schüler trafen sich vorm Schulgebäude und wir begannen mit
der Schulbesichtigung. Erst gingen wir in einen großen Raum und Matthias verteilte jedem von uns kleine Büren-Anstecker, die wir unseren Austauschpartnern am Nachmittag schenken sollten. Alle waren begeistert von diesen kleinen Ansteckern. Etwas später um 9:15 Uhr gingen wir ins Lehrerzimmer und haben den Direktor der Schule getroffen. Dieser hat uns etwas über die Schule erzählt. Dann schenkte Herr Schmidt dem Direktor Bürener Salami und einen Ratstropfen. Danach (um 9:30 Uhr) machten wir uns auf den Weg, um die Stadt zu besichtigen. |
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Um 10:10 Uhr trafen wir eine deutsch sprechende Stadtführerin, welche
uns Broschüren von Girona verteilte. Fünf Minuten später kamen wir am Hotel Löwen vorbei. Die Stadtführerin erzählte uns, dass die Menschen früher noch nicht alle lesen und schreiben konnten und dass deshalb eine Löwenstatue vor das Hotel gebaut wurde um die Gäste auf die Herberge aufmerksam zu machen. Sie erzählte uns auch, dass man, um in Girona willkommen zu sein, das Hinterteil des Löwen küssen müsse. Dies tat, der stets zu allem bereite, Matthias. |
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| Zehn Minuten später kamen wir an der Sankt Felio - Kirche an, in welcher ein Abbild vom Heiligen Narziss, dem Schutzpatron Gironas, war. Die Stadtführerin erzählte, dass Narziss riesige Fliegen losgeschickt habe, von denen die Franzosen besiegten worden seien. Daraufhin durften wir 3 Minuten lang die Kirche selbstständig erkunden und Fotos machen. | |||
| Dann, um 10:30Uhr, kamen wir an einem Römertor vorbei und erreichten schließlich die katholische Kathedrale, zu der wir 90 Stufen hinaufsteigen mussten. Wir erfuhren, dass es eine gotische Kirche ist, die Fassade und die Treppen jedoch aus dem 18 Jahrhundert, der Zeit des Barock, stammen. Wir gingen einmal durch den Dom hindurch und dann führte die Stadtführerin uns zu einem schattigen Plätzchen hinter der Kirche. Dort durften wir uns endlich ausruhen und sie erzählte uns von einer versteinerten Hexe, welche jetzt als Wasserspeier am Dom hängt. Nach der Legende soll eine Hexe solange Steine auf eine Prozession geworfen haben, bis sie in der Wand der Kathedrale mit dem Gesicht nach unten versteinert wurde. | ![]() |
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Daraufhin gingen wir viele Treppen hoch und hatten später eine sehr schöne Aussicht über die Stadt. Wir sind dann auch noch zur Stadtmauer gegangen und haben uns auf eine Art Wachposten gestellt. Von diesem Punkt aus war die Aussicht noch besser. Dieser Teil hat mir am Ausflug am meisten gefallen. Um 11:20 Uhr kamen wir zur „Straße der Deutschen“ und zehn Minuten später waren wir schon im jüdischen Viertel. Die Führerin erzählte davon, dass die Juden einen sehr kurzen Weg zum Dom hätten. |
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Daraufhin (um 10:50 Uhr) besichtigten wir die Sankt Domenic
Kirche. 10 Minuten später gingen wir ins Zentrum von Girona um den
Bürgermeister zu besuchen. Anna
begann mit der Fragerei: „Warum gibt es hier eigentlich so spät
erst essen?“ Dann fragte noch
jemand: ,,Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Spanisch und Katalanisch?“ Um 12:30 Uhr war dann Schluss mit dem Treffen des Bürgermeisters und wir durften endlich etwas essen. |
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| Alexander Klassen | |||