Buchvorstellung "Rolltreppe abwärts"

Titel: " Rolltreppe abwärts"
Autor: Hans-Georg Noack
Jahr: Mai 2004
Verlag: Ravensburger Buchverlag
PCoverreis: 5,95€ (www.amazon.de)



Inhalt:
Der spannende Jugendroman " Rolltreppe abwärts" handelt von einem Jugendlichen namens Jochen, der sich langsam zu einem Kriminellen entwickelt. Da seine Eltern geschieden sind und seine Mutter den ganzen Tag arbeitet, hat er keine Person, die sich um ihn kümmert. Es fängt alles mit einem verlorenen Schlüssel an, weswegen er nicht nach Hause kann. Er geht anschließend ins Kaufhaus und stielt, womit seine kriminelle Karriere beginnt. Ein anderer Jugendlicher beobachtet ihn dabei und erpresst ihn. Später werden sie gute Freunde und stehlen gemeinsam größere Sachen. Anschließend kommt Jochen ins Heim, versucht aber mehrmals auszureißen. Als er dann älter ist, kommt er ins Gefängnis, aufgrund seiner schweren Straftaten.

Bild: Buchvorderseite (Quelle: www.amazon.de)

Meine Meinung:
Für die Buchvorstellung habe ich dieses Buch gewählt, weil es ein mögliches Leben eines Jungendlichen in früheren Zeiten beschreibt, was zum Thema " Jung sein in Europa - gestern" gut passt.
Das Buch ist sehr spannend und emotional, so kann man sich gut in die Person des Protagonisten hineinversetzen und mit der diesem mitfühlen. Hans-Georg Noack möchte mit seinem Roman zeigen, wie leicht es ist, auf eine kriminelle Laufbahn zu geraten, jedoch wie schwer der Weg zurück ist. Des weiteren kritisiert er die Zustände in den Jugendheimen und die Verantwortungslosigkeit der Erzieher.


Textauszug (Buchrückseite):
" Noch ein schneller Blick rundum; ein Griff. Das Gerät war nicht groß. Wenn man es unter den Anorak schob, fiel es gar nicht auf. Und nun schnell zur Treppe! Zum Herzklopofen gab es höchstens noch bis zum Erdgeschoss einen Grund."

Jochen ist oft allein. Seine Mutter ist geschieden und muss für den Lebensunterhalt aufkommen. Ihren neuen Freund empfindet er als Konkurrenten... Eines Tages passiert es: Jochen wird beim Kaufhausdiebstahl erwischt. Zu Hause gibt es Zoff, und in der Schule hänseln ihn seine Mitschüler. Jochen schlägt zu, so hart, dass er den anderen schwer verletzt - und kommt in ein Fürsorgeheim. Lange hält er es dort nicht aus, doch weder sein Vater noch seine wiederverheiratete Mutter können oder wollen ihm ein Zuhause geben.

Artikel von:
Andrej Dik, 16 Jahre, männlich
Jahrgangsstufe 11